Reaktion auf die Anfrage zu den Ruhezonen während Silvester und den Signalen aus der Bevölkerung, die wir vermehrt wahrnehmen.
Weniger Verletzte, Angst und Lärm in der Silvesternacht. Das ist unser Ziel. Begründung:
Verletzte, Amputationen, Tote. Lärm, Feinstaub und Angst. Müll, Feuer und Schicksal. Kosten fürs Gesundheitssystem, die Kommunen, den Staat generell, aber auch Versicherungen und das eigene ersparte. „Peng“.
Krieg?
Nein, was wir hiermit einleiten ist nur ein Ausschnitt von dem, was in der Nacht vom 31.12. auf den 01.01. passiert.
In den letzten Jahren ist uns Grünen im Gespräch mit den Bürger*innen oder auch im persönlichen Austausch im privaten Bereich folgendes aufgefallen:Austausch im privaten Bereich folgendes aufgefallen:
Die Akzeptanz für die Silvesterböllerei (Alles was knallt) hat sehr stark nachgelassen und wird zunehmend als störend empfunden. Zudem klagen viele Tierbesitzende darüber, dass ihre Haustiere Qualen und Ängste in der Silvesternacht aushalten müssen.
Verpestete Luft, Tonnen an Müll (der oft nicht fachgerecht entsorgt wird) und Feinstaub in gesundheitsgefährdender Menge. Nicht ohne Grund gibt es Schutzzonen um Krankenhäuser.
Daher sehen wir Grünen eindeutigen Handlungsbedarf und beantragen ein generelles Feuerwerksverbot im gesamten Gemeindegebiet der Gemeinde Wilnsdorf.
Wir sind damit keine Pioniere, aber erkennen positive Entwicklungen wie in Tübingen an.
Generell gibt es in vielen deutschen Städten derweil ein Feuerwerksverbot. Die Erfahrungen wie etwa der Stuttgarter Polizei zeigen, sind klar positiv: Weniger Verletzte und Tote, weniger Müll, bessere Luft und für manch Person auch einen erholsam ruhigen Schlaf.
Auch in den Niederlande oder der Schweiz macht man ähnliche Schritte und Erkenntnisse.
Wir appellieren an den Zusammenhalt und Respekt innerhalb unserer Gemeinde. Ein Strafmaß bei Nichteinhaltung des Verbots halten wir daher für Vorerst nicht notwendig, auch um das Ordnungsamt nicht zusätzlich zu belasten.
(Fraktion)
