Pressemitteilung: Grün will Zukunft

Auch fast ein Jahr nach der Kommunalwahl hat die Grüne Fraktion seine Motivation noch nicht verloren. Gemeinsam wollen wir bestehende Strukturen wie die Kläranlagen kritisch beleuchten. Das kann viele Chancen haben. Doch auch in anderen Themen sind wir weiter präsent, auch wenn wir nur ein paar wenige Personen in der Fraktion sind.

Nun folgt eine Darstellung unserer Themen die wir für den nächsten Sitzungsblock eingebracht haben. Danach was in dem aktuellen Sitzungsblock ansteht.

Nächster Sitzungsblock:

Wir bleiben Hinterher beim Thema Feuerwerk

Mit einer Resolution an die Bundesregierung wollen wir gesetzliche Möglichkeiten die Kommunen schaffen. Denn aktuell ist ein Verbot zu Silvester nicht allgemein möglich, selbst wenn man das als Kommune gerne machen möchte.

Mit diesem Schritt bleiben wir unserem Ziel konsequent und wollen endlich die Lärm-, Staub- und Umweltbelastung beenden. Auch um das Rettungssystem zu entlasten wie auch Gefahren und Tote zu minimieren.

Vertreter des ADFC als beratendes Mitglied im Verkehrsausschuss:

Grüne Wilnsdorf: „Radverkehr braucht Fachwissen statt Zufallsentscheidungen“

Wilnsdorf. Die Grünen Wilnsdorf wollen die Expertise des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) künftig dauerhaft in die kommunale Verkehrspolitik einbinden. Denn klar ist für sie:

Moderne Mobilität braucht unterschiedliche Perspektiven – und Fachwissen gehört an den Tisch.

Mit einem Antrag fordern sie deshalb einen beratenden Sitz des ADFC im Ausschuss für Wirtschaft und Mobilität.

„Wer Mobilität zukunftsfähig gestalten will, sollte diejenigen an den Tisch holen, die sich tagtäglich mit den konkreten Problemen und Lösungen im Radverkehr beschäftigen“, so der Fraktionsvorsitzende Julian Kirchner. Der ADFC verfüge über langjährige Erfahrung und Fachwissen zu Radverkehr, Verkehrsplanung und sicheren Infrastrukturkonzepten.

Ob Radwege, Beschilderungen, Verkehrsführungen oder konkreten Planungen: Die Perspektive des Radverkehrs soll nach Vorstellung der Grünen künftig frühzeitig und direkt in die Beratungen einfließen. Davon könnten nicht nur Radfahrende, sondern die gesamte Verkehrsentwicklung in Wilnsdorf profitieren.

„Ein regelmäßiger Dialog zwischen Politik, Verwaltung und ADFC schafft kurze Wege und verhindert, dass wichtige Anforderungen erst im Nachhinein erkannt werden.“, ergänzt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Lars Blume.

Lebensqualität zeigt sich auch im Kleinen (zwei Anfragen)

Wilnsdorf. Die Grünen Wilnsdorf nehmen zwei konkrete Anliegen aus dem Gemeindegebiet zum Anlass, bei der Verwaltung nachzuhaken. Im Mittelpunkt stehen dabei sowohl die Umsetzung eines bereits 2019 gefassten Beschlusses zur Ersatzpflanzung auf dem Friedhof Wilnsdorf als auch fehlende Sitzmöglichkeiten auf dem Wilnsdorfer Marktplatz.

Was wurde aus dem Beschluss von 2019?

Bereits im Juli 2019 hatte der Bau- und Umweltausschuss beschlossen, eine Scheinzypresse auf dem Friedhof Wilnsdorf aus Gründen der Verkehrssicherheit fällen zu lassen und als Ersatz Laubbäume zu pflanzen.

„Ein politischer Beschluss sollte nicht einfach aus dem Blick geraten.“, erklärt das Fraktionsmitglied Sonja Büdenbender.

Zugleich haben die Grünen eine Anregung aus der Bevölkerung aufgegriffen. Insbesondere ältere Menschen hätten auf dem Wilnsdorfer Marktplatz im Bereich von DM, Sparkasse, Eisdiele und Rewe nur wenige Möglichkeiten, sich zwischendurch hinzusetzen und auszuruhen.

Die Fraktion fragt deshalb, ob die Verwaltung plant, zusätzliche Sitzmöglichkeiten zu schaffen. Sollte dies nicht vorgesehen sein, möchten die Grünen wissen, welche Hindernisse dem entgegenstehen.

„Ein attraktiver Ortskern muss nicht nur gut aussehen, sondern auch zum Verweilen einladen. Gerade für ältere Menschen können ausreichend Sitzgelegenheiten einen echten Unterschied machen“, so das Fraktionsmitglied Jens Blume.

Für die Grünen geht es dabei um mehr als zwei einzelne Anfragen: Politik muss beschlossene Maßnahmen im Blick behalten und gleichzeitig die konkreten Hinweise der Bürgerinnen und Bürger ernst nehmen. Beides gehört für die Fraktion zu einer lebenswerten Gemeinde.

Kläranlagen kritisch beleuchten

Wilnsdorf. Die Grünen Wilnsdorf wollen bei der Abwasserentsorgung neue Wege prüfen.

Mit ihrem Antrag fordern sie die Gemeindeverwaltung auf, die Zukunft der Kläranlagen in Niederdielfen und Rinsdorf umfassend auf den Prüfstand zu stellen.

Denn die Anforderungen an die Abwasserreinigung steigen. Neue europäische Vorgaben können erhebliche Investitionen in die bestehenden Anlagen erforderlich werden. Dies würde die finanzielle Lage weiter verschärfen. Deshalb stellt sich für die Grünen eine zentrale Frage: Müssen wir zwei kleinere Anlagen aufwendig nachrüsten – oder ist eine moderne, überörtliche Lösung langfristig sinnvoller?

Geprüft werden soll unter anderem, ob die Anlagen im Raum Siegen ausreichende Kapazitäten haben, welche Leitungen gebaut werden müssten und welche Kosten entstehen.

Auch die Auswirkungen auf die Beschäftigten der Wilnsdorfer Kläranlagen sollen berücksichtigt werden.

„Wir dürfen nicht aus Gewohnheit an Strukturen festhalten, wenn es möglicherweise eine bessere, günstigere und umweltfreundlichere Lösung gibt“, so der Fraktionsvorsitzender Julian Kirchner. „Aber genauso wenig darf eine Entscheidung ohne belastbare Zahlen getroffen werden. Wir wollen deshalb Fakten statt ein bloßes Bauchgefühl.“

Die Verwaltung soll Gespräche mit den Siegener Versorgungsbetrieben und dem Abwasserverband Siegen-Kirchen aufnehmen und die Ergebnisse dem nächsten Betriebsausschuss vorlegen.

Klar ist: Der Antrag bedeutet vorerst keine beschlossene Schließung sondern dient dazu zu erörtern, welche Lösung für Wilnsdorf langfristig die beste ist – für unsere Umwelt, unsere Beschäftigten und die Gebührenzahlerinnen und Gebührenzahler.

Aktueller Sitzungsblock:

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(Fraktion)

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Antrag: Expertise des ADFCs st…